CDs recorded by John Hadden -- Hille Perl ...per la viola da gamba...


Hille Perl - per la viola da gamba
Deutsch Harmonia Mundi 05472-77515-2
...per la viola da gamba...
Music of J.S.Bach


Suite per la viola da gamba in D minor, BWV1011/995
Trio in A-dur,BWV 1025 after Silvius Leopold Weiss
Sonata in G minor, BWV 1029


Hille Perl, Viola da Gamba
Lee Santana, Baroque Lute
Andrew Lawrence-King , Double Harp
Veronika Skuplik, Violin

Barbara Messmer, Viola da Gamba

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"Bach must be one of the most arranged composers around but then he himself was not averse to carrying out some nifty adaptations of his own works and those of others. Here, viola da gamba player Hille Perl awards herself some extra Bach repertoire by appropriating the Fifth Solo Cello Suite, by transforming a sonata for violin and keyboard into one for gamba and lute (no doubt encouraged by the fact that Bach had himself reworked it from a lute suite by his contemporary Silvius Leopold Weiss), and by opening up one of Bach's sonatas for gamba and harpsichord into a concerto-like piece for violin, gamba and continuo. With Bach having only left three sonatas for her instrument, who can blame her? The results are both convincing and enlightening: the cello suite is much less angular on the resonant gamba, its spread chords coming over as more natural; the "Weiss" finds a new gentleness and lyricism; and the sonata acquires a foot-tapping Brandenburg-ish feel. Above all, however, one gets the enjoyable impression here of a sensitive musician in love with Bach's music and even more in love with playing it both on her own and with others, a feeling greatly enhanced by her refreshingly thoughtful but unpretentious insert-notes on matters of interpretation." --Lindsay Kemp

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"Die Barockzeit ist die Zeit der Bearbeitung, und alle großen Komponisten verwendeten Stücke anderer für eigene Werke, indem sie sie einfach transkribierten oder, wie häufig von Bach praktiziert, in kunstvoller Weise umkomponierten und ergänzten. Diese Praxis regte die Gambistin Hille Perl dazu an, ihrerseits Werke von Bach zu bearbeiten, wobei sie sich auf historische Gegebenheiten stützt, die hier nicht im einzelnen wiedergegeben werden können. Das Ergebnis ist eine CD mit Musik von überwältigender Schönheit. Sie beginnt mit der für Gambe transkribierten Cello-Suite BWV 1011, welche Hille Perl die Gelegenheit gibt, ihre ganze solistische Kunst zu demonstrieren.
Der warme, tenorale Klang ihres Instruments entfaltet sich bei solchem Können in beglückendster Art und Weise. Für das zweite Stück gesellt sich der hervorragende Lautenist Lee Santana hinzu, und die Violinsonate A-Dur BWV 1025 mit obligater Cembalobegleitung, ursprünglich zurückgehend auf eine Lautensuite von Silvius Leopold Weiss, wird nun zu einer Zwischenform der Kompositionen von Weiss und Bach, indem der ursprügliche Lautenpart wieder hergestellt und die von Bach hinzukomponierte Violinstimme der Gambe übertragen wird.
Die faszinierenden Möglichkeiten, die eine Laute bietet, wenn sie so meisterhaft gespielt wird, kommen hier in reizvoller Mischung mit der Gambe zum Tragen.
Als höchste Steigerung der Klangfülle schließt sich dann die Gambensonate BWV 1029 an, wiederum mit einer Verteilung des obligaten Cembaloparts, hier auf eine weitere Gambe und eine Violine, sowie unter Hinzufügung zweier Lauteninstrumente als Continuo. Das Ergebnis ist ein warmes Bad des Wohlklangs, und das ungewohnte Klangbild ohne Cembalo verhilft diesem Stück zu einer atemberaubenden Intensität. Die schier unbegrenzten Möglichkeiten der Musik J. S. Bachs, die seinen Werken auch heute noch ein Höchstmaß an Aktualität verleihen, kommen in den Interpretationen dieser erfreulichen CD in neuer, unerwarteter Weise ans Licht." --Michael Wersin



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