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...per la viola
da gamba... Music of J.S.Bach Suite per la viola da gamba in D minor, BWV1011/995 Trio in A-dur,BWV 1025 after Silvius Leopold Weiss Sonata in G minor, BWV 1029 Hille Perl, Viola da Gamba Lee Santana, Baroque Lute Andrew Lawrence-King , Double Harp Veronika Skuplik, Violin Barbara Messmer, Viola da Gamba |
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"Bach must be one of the most arranged composers around
but then he himself was not averse to carrying out some nifty adaptations of
his own works and those of others. Here, viola da gamba player Hille Perl
awards herself some extra Bach repertoire by appropriating the Fifth Solo Cello
Suite, by transforming a sonata for violin and keyboard into one for gamba and
lute (no doubt encouraged by the fact that Bach had himself reworked it from a
lute suite by his contemporary Silvius Leopold Weiss), and by opening up one of
Bach's sonatas for gamba and harpsichord into a concerto-like piece for violin,
gamba and continuo. With Bach having only left three sonatas for her
instrument, who can blame her? The results are both convincing and
enlightening: the cello suite is much less angular on the resonant gamba, its
spread chords coming over as more natural; the "Weiss" finds a new gentleness
and lyricism; and the sonata acquires a foot-tapping Brandenburg-ish feel.
Above all, however, one gets the enjoyable impression here of a sensitive
musician in love with Bach's music and even more in love with playing it both
on her own and with others, a feeling greatly enhanced by her refreshingly
thoughtful but unpretentious insert-notes on matters of interpretation."
--Lindsay Kemp
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"Die
Barockzeit ist die Zeit der Bearbeitung, und alle großen Komponisten
verwendeten Stücke anderer für eigene Werke, indem sie sie einfach
transkribierten oder, wie häufig von Bach praktiziert, in kunstvoller
Weise umkomponierten und ergänzten. Diese Praxis regte die Gambistin Hille
Perl dazu an, ihrerseits Werke von Bach zu bearbeiten, wobei sie sich auf
historische Gegebenheiten stützt, die hier nicht im einzelnen
wiedergegeben werden können. Das Ergebnis ist eine CD mit Musik von
überwältigender Schönheit. Sie beginnt mit der für Gambe
transkribierten Cello-Suite BWV 1011, welche Hille Perl die Gelegenheit gibt,
ihre ganze solistische Kunst zu demonstrieren.
Der warme, tenorale Klang
ihres Instruments entfaltet sich bei solchem Können in beglückendster
Art und Weise. Für das zweite Stück gesellt sich der hervorragende
Lautenist Lee Santana hinzu, und die Violinsonate A-Dur BWV 1025 mit obligater
Cembalobegleitung, ursprünglich zurückgehend auf eine Lautensuite von
Silvius Leopold Weiss, wird nun zu einer Zwischenform der Kompositionen von
Weiss und Bach, indem der ursprügliche Lautenpart wieder hergestellt und
die von Bach hinzukomponierte Violinstimme der Gambe übertragen wird.
Die faszinierenden Möglichkeiten, die eine Laute bietet, wenn sie so
meisterhaft gespielt wird, kommen hier in reizvoller Mischung mit der Gambe zum
Tragen.
Als höchste Steigerung der Klangfülle schließt sich
dann die Gambensonate BWV 1029 an, wiederum mit einer Verteilung des obligaten
Cembaloparts, hier auf eine weitere Gambe und eine Violine, sowie unter
Hinzufügung zweier Lauteninstrumente als Continuo. Das Ergebnis ist ein
warmes Bad des Wohlklangs, und das ungewohnte Klangbild ohne Cembalo verhilft
diesem Stück zu einer atemberaubenden Intensität. Die schier
unbegrenzten Möglichkeiten der Musik J. S. Bachs, die seinen Werken auch
heute noch ein Höchstmaß an Aktualität verleihen, kommen in den
Interpretationen dieser erfreulichen CD in neuer, unerwarteter Weise ans
Licht." --Michael Wersin
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